Neustart nach Meilenstein-Modernisierung

Sonderseite Hinterländer Anzeiger 06.03.2018Nach einer Meilenstein-Modernisierung in nur vier Wochen hat das Freizeitbad „Panoramablick“ am 5. März 2018 wieder geöffnet. Für rund 285.000 € haben wir vieles modernisiert an der Eingangsfront, am Kassensystem und in der kompletten Umkleide. Heller, geräumiger und (noch) familienfreundlicher ist es geworden. Was sich alles getan hat, lesen Sie hier in unserem Bautagebuch mit „Vorher“-Fotos und Fortschritten. Bewegte Bilder gibt es auch auf unserer Facebook-Seite. Und was wir noch so vor haben, lesen Sie in unserem Bauprogramme 2017-2022.

Wir danken den beteiligten Firmen:

  • Jürgen Saalbach, Eschenburg (Fliesen-, Maurer- und Putzarbeiten)
  • Donath-Heimdecor, Eschenburg (Anstreicherarbeiten)
  • Schreinerei Jochen Bach, Eschenburg (Fensterbau)
  • Elektro-Rauch, Eschenburg (Elektroinstallation und Beleuchtung)
  • Haustechnik Schwehn, Eschenburg (Heizung- und Sanitärinstallationsarbeiten)
  • Reh und Geil, Eschenburg  (Schutz- und Arbeitsgerüst)
  • Pfeiffer Electronic, Greifenstein (Überwachungskamera)
  • C+P, Breidenbach  (Umkleide und Spinde)
  • EWV-Kontrollsysteme, Giengen (Kassensystem)
  • AP Werbung, Eschenburg (Beschilderung)
  • Bauhöfe der Gemeinden Dietzhölztal und Eschenburg mit Einsatzleiter Martin Hirtzbruch und Bauingenieur Reiner Müller.

Ohne das gemeinsame Planen und die gute Zusammenarbeit wäre das nicht so schnell, gut und günstig gelaufen. Eine „Einweihungsfeier“ wird vom Förderverein noch bei besserem Wetter nachgeholt, aber den Akteuren gebührt jetzt schon unser aller Dank! Am besten würden wir diesen Einsatz, indem wir das Freizeitbad „Panoramablick“ in den kommenden Jahren immer ordentlich nutzen – für die Gesundheit vieler und auch zum Wohlergehen der beiden Gemeinden.

Zahlen zum Umbau: 280 Quadratmeter neue Wandfließen verlegt, 420 Quadratmeter Holzdecke gestrichen, 75 LED-Deckenleuchten, 300 Meter Strom- und Netzwerkkabel, 261 Spindfächer verschiedener Größen, auch für Motorradhelme, 26 Umkleiden, darunter eine für Menschen mit Handicap und fünf Familien-Kabinen, Fensterfront mit drei Tonnen Wärmeschutzglas. Die für viele Besucher wichtigsten Zahlen: 8 Hängeföhne und 6 Steckdosen.

Tag 20: Die erste neuen Schilder hängen. Ist mal wieder top Arbeit von AP Werbung. So leicht verständlich ist auch der neue Kassenautomat. Man muss nicht drauf drücken wie auf einen schwer gängigen Schalter, sondern muss nur leicht auf den Bildschirm tippen. Am Montag helfen Mitarbeiter des Herstellers, damit sich die Badegäste von Anfang an zurecht finden. Die Kollegen im Schwimmbad tauschen alte Tickets gegen neue. Der Tausch geht entweder „1 zu 1“, dann wird die alte Papierticket ausgelesen und ein neues Papierticket codiert. Oder man nimmt gleich  eine neue Wertkarte im Scheckkarten-Format, wofür 5 € Pfand berechnet werden. Die Plastikkarte dient ab sofort als Tageskarte („Urlaub…jeden Tag!“) oder als Wertkarte („Sommer…das ganze Jahr!), die man am Automaten selbst wieder aufladen kann. Weil der Automat die neue Plastikkarten am einfachsten herausgibt, wird er auch keinen Ticket-Verkauf im Rathaus mehr geben. Sonderwünsche (z. B. 40 € zu 40. Geburtstag) fertigen wir freilich immer noch auf Bestellung an. Die Spinde lassen sich übrigens mit der Karte oder einer 2-Euro-Münze (als Pfand) schließen. Gänzlich ohne Münzeinwurf funktionieren die 8 Föhne und 6 Steckdosen in unserer neuen Frisier-Ecke.

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Tag 19: Die Besucher unserer Technik-Tour sehen, was sich alles getan hat. Es muss noch einiges dort angebracht werden, wo es hingehört. Aber am Montag dürfte dem Start nichts im Wege stehen. Auch die Wasserqualität stimmt, hat das Untersuchungsamt überprüft. Mitglieder des Fördervereines schauen sich an, was sie alles für den „Beauty-Bereich“ und für die Familienfreundlichkeit besorgt haben. Und sie haben noch einiges vor, berichtet Vereinsvorsitzender Stefan Nadler. Der Förderverein des Freizeitbades „Panoramablick“ hat diese Meilenstein-Modernisierung mit Rat und Tat begleitet. Bei den Planungen von Anfang an mit am Tisch und wenn noch etwas fehlt, wird’s besorgt. 

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Tag 18: Aufbau. Die Trennwände der Umkleiden werden aufgebaut. Die Kabinen erhalten mit den blauen Türen ihr neues Outfit.

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Tag 17: Anlieferung für Umkleide und Zutrittsystem. Die Spinde werden aufgestellt. Die Bauteile für die Umkleiden sind angekommen. Kassenautomaten und Drehkreuz sind fertig.

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Tag 16: Es geht los! Durch den Haupteingang werden sowohl die Spinde und Kabinen für die Umkleiden als auch die Einzelteile des neuen Zutrittssystems angeliefert. Die letzte Woche unserer Meilenstein-Modernisierung beginnt zwar mit Stau – alles muss durch den Eingang -, aber die Firmen C+P für die Umkleiden und EWV für Kassenautomat & Co. vertragen sich. Und Elektro-Rauch dirigiert die Teile zu den richtigen Abschlüssen. Für das Team vom Bau wird’s erst mal ruhiger, denn drinnen haben sie viel geschafft, draußen ist es derzeit zu kalt – da können sich die Jungs vom Bauunternehmen Saalbach auch mal als Werbeträger profilieren: Wir begrüßen unseren neuen Werbepartner an der Hallenbad-Wand…und danken für die super Arbeit. 

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Tag 15: Montag wird’s eng. Dann kommen die Monteure von der Firma C+P aus Breidenbach, die die Kabinen und Spinde für die Umkleiden einbauen, und die Spezialisten der Firma EWV Kontrollsysteme, die den neuen Kassenautomaten aufstellen. Damit wir dann nicht unnötig im Weg stehen, haben wir mal ein paar Bilder der Simulation heute zusammengepackt.

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Tag 14: Wir sind mal nicht zum Fotografieren gekommen, verzeiht deshalb den Zeitsprung. Die Umkleide und der Eingangsbereich sind fast fertig. Die Kabine und Spinde wie auch das neue Zutrittsystem könne bald kommen. Die Fotos von heute, die unser Bauingenieur Reiner Müller gemacht hat, zeigen einen neuen Farbtupfer, der auf den Bildern etwas stören mag. Aber schaut Euch ab 5. März selbst an, dass das Grün im Foyer ein neuer Farbtupfer ist. Wir haben auf dezente Farben gesetzt, die sich auch in der Beschilderung widerspiegeln, die gerade abgestimmt wird.

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Tag 11: Wenn unser Bautagebuch hier nur für die Werktage – heute für den Montag der dritten Woche – Neues liefert, muss man auch wissen. Unsere Handwerker arbeiten auch samstags, damit sich die einzelnen Gewerke optimal ergänzen können. Wenn Elektro-Rauch für neue Beleuchtung im Umkleidebereich sorgt, fällt das sofort auf. Wenn Schwehn-Haustechnik neue Waschbecken setzt, muss in der alten Haustechnik oftmals auf verschlungenen Wegen nach der Wasserleitung gesucht werden…Diese Detektivarbeit sieht man dem Gesamtwerk später kaum an, weshalb wir heute und hier ein dickes Dankeschön sagen! Sanieren im Bestand heißt auch immer Sanieren mit Verstand. Und davon haben wir in Eschenburg und Dietzhölztal doch viele fähige Fachleute. Unsere Bilder des Tages drehen sich um die Umkleide, wo später eine Behindertenkabine, fünf  Komfortkabinen, 15 Standardkabinen und je zwei Sammelumkleiden für Damen und Herren entstehen.  Nachdem die neuen Fenster in der Gastronomie (Achtung: Bistro zu vermieten!) eingesetzt sind, kann man sich hier auch wieder mehr Betrieb vorstellen.

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Tag 10: Die zweite Woche geht zu Ende mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Fliesenarbeiten im Filigran-Sektor leisten die Bauarbeiter, derweil das Schwimmbad-Team während der Revision auch wirklich alles aufdeckt. Das Bild der Woche ist die Umkleide, die so aussieht, als wäre die komplett neu.  Vorne, wo heute nur noch das Notausgang-Schild an die Tür zur mittleren Sammelumkleide erinnert, sind die Kabel aus der Wand ein untrügliches Zeichen: Hier entsteht die neue Frisier-Ecke, ach was ich: Beauty-Bereich! Und auch im Foyer bis ins Bistro kann man auch mit wenig Vorstellungskraft erahnen, dass hier nach der Modernisierung ein ganz neues Bild entsteht. Und die beteiligten Bauarbeiter können zufriede auf die zweite Woche zurückschauen und sich für Woche drei „verabreden“. Hier läuft alles Hand in Hand…

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Tag 9: Saubere Arbeit bis in die Ecken. In der Umkleide macht sich der abgesetzte Anstrich an den Heizkörpern richtig gut. Teppich, Kanten, Fußbodenleisten – alles wird hier angepasst. Sanieren im Bestand? Das geht nicht nur im Fernsehen. Die Handwerker vor Ort machen prima Arbeit.

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Tag 8: Draußen wie drinnen – er geht voran. Die Fensterfront ist fast fertig. Innen sind die Maurer kräftig am Verputzen. In den Umkleiden werden die Decke und die Heizkörper neu gestrichen. Die Schwimmbad-Mannschaft ist dabei an ihrem jährlichen Großreinemachen, wobei auch Bauhof-Hilfe nötig wird, um alle Leitungen zu spülen.

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Tag 7: Heute haben wir mal keine Fotos von der Baustelle, sondern blicken direkt in die Vorbereitungen zur Wiedereröffnung. Der neue Kassenautomat wird ein zeitgemäßes Zutrittsystem, das die Firma EWV aus Giengen liefert. Und die arbeiten schon fleißig an den neuen Eintrittskarten: Die Tickets gibt es aus Papier und aus Plastik. Wie eine Kreditkarte werden die normalen Einzelkarten sein, aber auch die Wertkarten, die je nach Kundenwunsch „aufgeladen“ werden. Auch für die Plastikkarten bleibt die EAM unser Sponsor, was ja auch gut passt: Den neuen Eingangsbereich mit der sparsamen Fensterfront unterstützt ja auch unsere gemeinnützige Fördergesellschaft EKM „Energieeffizienz kommunal mitgestalten“. Die Papier-Tickets kommen bei besonderen Aktionen zum Einsatz, zu Beispiel beim Ferienpass. Deshalb wird diese Karte die Eigenwerbung tragen, die das Freizeitbad „Panoramablick“ als gemeinsame Attraktion der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal zeigt. In der Schwimmhalle wollen wir weitere Partner präsentieren: Bei der Wandwerbung sind nur noch zwei Plätze frei, nachdem auch die Firma Bernshausen Bau mitmacht.

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Tag 6: Grundreinigung bekommt heute seine besondere Bedeutung. Am Montag der zweiten Woche sind die leeren Becken geschrubbt worden bis in dien letzten Winkel. Damit der fehlende Wasserdruck nicht die Bodenfliesen zum „Springen“ verleitet, kommt nach dem Großreinemachen schnell wieder Wasser rein. Da fühlt sich auch unser Maskottchen „Felix“ wieder wohl im Wasser. Schnell sind auch die Männer der Firmen Saalbach und Donath. Neuen Fliesen an der Wand und neue Farbe an der Decke machen aus der alten Umkleide doch gleich einen ganz anderen Raum. Ganz in weiß hat sich heute auch draußen die Landschaft präsentiert: Der Wintereinbruch hielt die Bagger der Firma Bernshausen aber nicht ab, für die neuen Parkplätze weiter zu buddeln.

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Tag 5: Der Eingangsbereich wandelt sich völlig, wie unser kleines Video zeigt. Und in den Umkleiden sieht man, was neue Fliesen und Farbe an der Decke ausmachen.

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Tag 4: Firma Saalbach kommt beim Fliesenlegen gut voran (in der Umkleide werden die Wandfliesen erneuert, der Boden bleibt). Firma Donath hat mit dem Streichen begonnen. Außen laufen größere Erdbewegungen für den Parkplatz. Guter Moment, die Umkleide mal anzuschauen, nachdem Spinde, Kabinen und Trennwände weg sind.

Tag 3: Die neuen Fensterelemente ersetzen die alte Glasfront. Das hilft sparen und wird mit 36.000 € gefördert von der gemeinnützigen Gesellschaft „Energieeffizienz kommunal mitgestalten“ (EKM). Die alten Föhne haben ausgedient – neue Föhne, Spiegel, Steckdosen, Laufställchen, Wickeltische und vieles mehr besorgt unser Förderverein. Die Bagger haben angefangen, für die neuen Parkplätze auszubaggern. Auf den bisherigen Stellplätzen baut die Firma RTLL das Altenheim, das die Kursana betreiben wird.

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Tag 2: Das Drehkreuz ist weg. Vom „Stiefelgang“ keine Spur mehr. Der Raum mit den Umkleiden ist kaum noch wiederzuerkennen. Wir danken den Bauhöfen der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal für ihre tatkräftige Mithilfe. So geht interkommunale Zusammenarbeit!

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Tag 1: Spinde und Kabinen sind schnell demontiert.Die alten Fliesen kommen herunter. Der Kassenautomat hat ausgedient.

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Vorher: Zur Erinnerung haben wir hier ein paar Fotos wie die Umkleiden und der Eingangsbereich vorher aussahen – Spinde, Kabinen und Alufensterfassade waren Erstausstattung (Eröffnung 1973)

 

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