Autorarchive: Götz Konrad

Corona-Modus: Für eine Öffnung müssen wir das Virus stoppen!

Corona-Schließungen bundesweit verlängert

Durch die Corona-Verordnungen des Landes Hessen (mehr unter www.corona.hessen.de) haben wir derzeit geschlossen.  12″Lockerungen“ wird es erst geben können, wenn wir gemeinsam die Neuinfektionen in den Griff bekommen.  Um baldmöglichst wieder öffnen zu können,  bitten wir Sie deshalb gesund und besonnen zu bleiben.

Wir bereiten alles vor, dass das Schwimmbad nicht nur im „Stand by“ gehalten wird, sondern womöglich auch wieder im Corona-Modus starten zu können. Unser Sicherheitskonzept hat, dank Ihnen, funktioniert.

Ihr Team vom Freizeitbad Panoramablick


Unser Sicherheits-Konzept

Es wird immer lockerer, wenn Sie mitmachen und auf die Sicherheit achten. Sie sind selbst ihr bester Schutz: Mit Abstand! Halten Sie immer 1,50 Meter Abstand …zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Hier gibt es die Neuigkeiten zum Freizeitbad im Corona-Modus:

  • Frisier-Ecke öffnet: Mit Maske und Abstand kann wieder geföhnt werden.
  • Mehr Platz für Familien: Die beiden Sammelumkleiden in der Mitte sind wieder für Familien geöffnet. Hier stehen auch Laufställchen und mehr Platz zur Verfügung.
  • Zwei Stunden Badezeit: Am Kassenautomat lösen Sie ein Kurzzeitticket und können bis zu zwei Stunden schwimmen gehen. Beim Rausgehen zahlen Sie die zweite Stunde am Automat nach. Auch für Jugendliche erhöhen wir ab 3. August auf zwei Stunden Badezeit.
  • Mehr Duschen: Die Kabinen-Duschen 1 und 2 sind fürs Abduschen vorm Rausgehen. Die beiden Duschen gegenüber bleiben gesperrt, damit der Abstand gewahrt werden kann.
  • Strömungskanal läut wieder im Außenbecken. Auch die anderen Attraktionen werden wieder „hochgefahren“ wenn sich alle Besucher an die Corona-Regeln halten und aufeinander Rücksicht nehmen.
  • Donnerstag und Freitag bereits ab 10 Uhr auf: Während der hessischen Sommerferien öffnet das Bad am Donnerstag und am Freitag bereits um 10.00 Uhr. Deshalb gelten diese Öffnungszeiten im Freizeitbad „Panoramablick“
  • Kreisverkehr: Bahn 3 ist gesperrt. Auf den zwei Bahnen daneben wird im „Kreisverkehr“ geschwommen.
  • Einbahnstraße: Auf vorgezeichneten Wegen geht es durch das Schwimmbad, damit es keinen Gegenverkehr und möglichst wenig „Stau“ gibt.
  • Dampfbad und Whirlpool gesperrt, aber alle Becken sind zu nutzen.
  • Mindestabstand 1,50 Meter: Ob zu Wasser, am Lande oder in der Luft – immer eine Poolnudel Abstand halten!

Seit 22. Juni ist das Freizeitbad „Panoramablick“ wieder für den öffentlichen Badebetrieb geöffnet. „Normal“ muss auch hierbei sein, dass die Besucher sich an die Hygiene-Regeln und vor allem an den Mindestabstand halten. „1,50 Meter – das ist eine handelsübliche Pool-Nudel, kann man sich im Schwimmbad gut merken“, sagt Betriebsleiter Frank Happel. „Abstand halten ist das Wichtigste!“

Eine Namensliste braucht ein Schwimmbad nicht. Die Daten würden bei einem Corona-Ausbruch für die Nachverfolgung auch nicht so viel bringen wie die Namen von Gottesdienst-Teilnehmern, Friseur-Terminen oder Restaurant-Besuchen. Da sitzt man doch meistens enger und länger. Dafür muss das Schwimmbad-Personal darauf achten, dass alle das Hygiene-Konzept einhalten und nicht zu viele Besucher auf einmal ins Bad kommen. Auf ein kompliziertes Online-Buchungssystem hat das Freizeitbad „Panoramablick“ verzichtet. „Wir sagen die einfachen Regeln lieber persönlich an und hoffen, es hält sich jeder dran“, sagt Badleiter Happel.

An mir kommt keiner vorbei: Vorm Lösen einer Eintrittskarte am Kassenautomat muss sich jeder die Hände desinfizieren beim Spenderständer am Eingang. Denn anschließend werden die Eintrittskarten am Automaten gelöst.

Die Karten löst jeder am Kassenautomat. Weil der Touchscreen eine Berührungsfläche ist, muss jeder vorher die Hände desinfiziert haben. Der Desinfektionsspenderständer steht direkt am Eingang. Die Türen bleiben auf, damit niemand die Klinke anfassen muss. Auf Abstand muss hier jeder achten, zur Hilfe gibt es Markierungen.

Beim Betreten und beim Verlassen des Schwimmbades hat jeder Besucher seinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In der Umkleidekabine kann jeder die Maske abnehmen. Duschen vor dem Betreten der Schwimmhalle ist Pflicht. Beim Verlassen hat das Duschen zu unterbleiben ebenso wie das Föhnen, um den Aufenthalt zu verkürzen und Begegnungen zu verhindern. Die Sammelumkleiden sind gesperrt oder dienen als Ausgang.

Einbahnstraße: Mit Schildern werden Besucher so durch das Bad geführt, dass sich möglichst wenig „Gegenverkehr“ ergibt. Mit dem Mindestabstand 1,50 Meter muss jeder nun noch darauf achten, dass kein „Stau“ entsteht.

Damit es nicht eng wird, wurden die Wege im Schwimmbad beschildert mit „Einbahnstraße“. Auch im Schwimmerbecken sind die Wege vorgezeichnet: Bahn 3 ist abgesperrt für den Abstand, daneben ist im vorgegebenen „Kreisverkehr“ zu schwimmen. Im Lehrschwimmbecken und im Außenbecken hat sich jeder selbst an die Abstände zu halten. Alle Attraktionen bleiben zunächst aus. Whirlpool und Dampfbad waren ja schon vor der angeordneten Schwimmbad-Schließung am 16. März gesperrt worden, weil hier keine Poolnudel dazwischen passt. Im gechlorten Wasser indes, so gilt weiter die fachlich fundierte Annahme, fühlt sich auch das Corona-Virus nicht so wohl wie die Besucher. Die im Hallenbad ohnehin herrschende hohe Hygiene hat das Schwimmbad-Team nochmals erhöht. Nach dem erarbeiteten Hygiene-Konzept ist die Reinigung von Türklinken, Handläufen und Kontaktflächen auf den Stundentakt verkürzt worden.

Darüber hinaus ist jeder Besucher für Sicherheit verantwortlich. Risikopersonen sollen besser zuhause bleiben, sagen die Corona-Vorschriften. Und auch schon nach der bisherigen Haus- und Badeordnung sollte niemand Schwimmen gehen, der krank ist oder sich nicht gut fühlt. Für die Sicherheit ist jeder Badbesucher verantwortlich. Mit Blick auf Sommer und Ferien wird eine weitere Regelung wichtig: Kinder unter 12 Jahren dürfen nicht ohne erwachsene Begleitung ins Bad.

Gemeinsam geht mehr: Die Jugendlichen vom TV Eibelshausen haben beim Schwimmtraining gezeigt, dass man sich mit Abstand und Disziplin im Schwimmbad sicher bewegen kann.

Die Jugendlichen des Turnvereins Eibelshausen haben bereits gezeigt, dass sie sich verantwortungsvoll und vorsichtig an die Regeln halten. Schwimmtraining und Kurse waren bereits vorher möglich. Mit ihnen konnte auch das Hallenbad-Hygienekonzept entwickelt und erprobt werden. Dabei wurde auch klar: Mehr ist möglich, wenn sich alle an die Regeln halten. Betriebsleiter Happel: „Wir wollen ja gemeinsam zeigen: Es dürfen alle rein – nur das Virus nicht!“

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen informiert über das Coronavirus und hilft den Schwimmbädern beim Pandemieplan.

  • Die wichtigste Information ist, dass Grippe- und auch die Coronaviren nach
    derzeitigem Wissensstand nicht über das Badewasser übertragen werden können.
  • Damit besteht im Schwimmbad kein erhöhtes Infektionsrisiko, es gelten dieselben Vorsichtsmaßnahmen, die in allen anderen öffentlichen Gebäuden auch angezeigt sind.
  • Die wichtigsten Maßnahmen zur individuellen Prävention einer Infektion mit Viren bestehen in einer Husten- und Nies-Etikette sowie einer gründlichen Handhygiene. Husten und Niesen Sie bitte möglichst immer in die Armbeuge und waschen Sie Ihre Hände häufig und gründlich. Duschen Sie bitte vor dem Bad und waschen Sie sich
    gründlich mit Seife/Duschgel.
  • Wir werden aus Vorsorgegründen unsere Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen
    verstärken und eine zusätzliche Wischdesinfektion von Handgriffen und Türklinken
    vornehmen.

Sonderposten sind das „Geheimrezept“ des Schwimmbads

Endlich wieder starten dürfen: Das Team des Freizeitbads arbeitet darauf hin, dass wir startklar sind und wieder gesundes Schwimmen anbieten können.

Wie lange „Panoramablick“ geschlossen bleiben muss wegen der Corona-Pandemie, weiß niemand. Was wir aber sagen können: Wir arbeiten darauf hin, wieder starten zu können, sobald wir wieder dürfen.

Mit 31.307 Besuchern hat das Jahr 2020 schlecht abgeschlossen. Vor der Schließung am 16. März lagen wir noch auf Rekordkurs und hatten in der Jahreshochrechnung die 80.000 Besucher im Blick.

Die Kommunalaufsicht des Kreises hat den Haushalt für das Jahr 2021 genehmigt, den die Verbandsversammlung im November beschlossen hatte mit einem Volumen von 1,23 Mio. €. Der „vorgezogene Endspurt“ des Bauprogrammes soll in 2021 mit 80.000 € vom Land aus dem Förderprogramm SWIM und den weithin geplanten Zuweisungen der Mitgliedsgemeinden begonnen werden. Ein solches Projekt muss geplant, ausgeschrieben und vergeben werden und hängt an Lieferzeiten. Somit wird das leider nichts für die verbleibende Corona-Schließung. Was wir aber noch gemeinsam mit dem Förderverein angehen wollen ist die Umrüstung der Beleuchtung in der Schwimmhalle. Stimmungsvolle und sparsame LED-Lampen hat der Förderverein vorgeschlagen.

Dieses Engagement gehört übrigens zum Geheimrezept unseres Schwimmbades. Auf die Frage des Verbandsversammlungsvorsitzenden, was im Haushalt 2021 unter „5460100 Erträge aus der Auflösung von Sonderposten“ denn für Sonderposten zu verbuchen sind mit 64 T€, konnten wir mit steigender Begeisterung erklären: Zuschüsse für Investition werden ertragswirksam über die Nutzungsdauer des Anlagegutes aufgelöst. Es handelt sich um Landeszuschüsse aus dem Investitionsprogramm „HAI“ (390 T€), Zuweisungen der Mitgliedsgemeinden Eschenburg und Dietzhölztal zur Finanzierung des 500 T€ umfassenden Bauprogrammes 2017-2022 (demnach von Eschenburg und Dietzhölztal bislang 333 T€ aufgebracht worden sind), Zuschüsse der EKM gGmbH (78 T€) und Zuschüsse des Fördervereins (rd. 70 T€).

Unter https://www.freizeitbad-panoramablick.de/haushalt/ finden sich im Internet Informationen und der Haushalt 2021.

 

Abschied mit Applaus und Blumenstrauß

Inge Mohaupt geht in den Ruhestand

Die Gremien des Zweckverbands „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ haben Inge Mohaupt verabschiedet. Die Verwaltungsmitarbeiterin fürs Freizeitbad „Panoramablick“ beginnt die Freistellungsphase der Altersteilzeit. „Auch wenn es angeblich nichts zu tun gibt, gibt es viel zu tun: Auch bei einer Schließung des Bades bleibt ein Telefon nicht still, wird ein Schreibtisch nicht leer: Bei Inge Mohaupt laufen seit 23 Jahren die Fäden des Freizeitbades und des Verbandes zusammen“, erläuterte Götz Konrad. Der Verbandsvorsteher dankte ihr für den „treuen Dienst fürs Bad, für die Mannschaft und die vielen hunderttausend Gäste, die im Laufe der vielen Jahre dort ein- und ausgegangen sind“.

Neues aus dem Freizeitbad

+++ Neues aus dem Freizeitbad +++ Kurz notiert +++

Chlorgas-Technik erneuert: Bei einer Wartung mussten Sicherheitseinrichtungen des Chlorgasraumes genauer überprüft werden. Schadhafte Teile waren umgehend zu ersetzen. So waren die Gehäuseunterteile der Vakuumreduzierventile der Chlorgasflaschen schadhaft. Zwei Rückschlagventile von den Chlorgasinjektoren waren altersbedingt so marode, dass sie beim Ausbauen in Einzelteile zerfallen sind. Auch das Gaswarngerät musste erneuert werden, was allein 3.520,50 € netto unvorhersehbare Kosten ausmacht. Die Kosten für Wartung und Mängelbeseitigung belaufen sich auf ca.  6.130 € netto. Um auf den aktuellen Stand der Sicherheit zu kommen, fehlen noch einige Teile wie eine Neutralisationsanlage.

Sicherheit für Kassenautomat: Der Einbau einer vorgeschriebenen zertifizierten Sicherheitseinrichtung im Kassenautomat konnte für 6.696,34 € von der Firma EWV Kontrollsysteme günstiger vorgenommen werden, weil die Installation und Inbetriebnahme per Fernwartung und ohne Vor-Ort-Termin ausgeführt werden konnte. Oder: Der Einbau durch eigene Kräfte hat uns die Dienstleistungen vor Ort für rd. 1.530 € laut Angebot gespart.

Schwimmbad „stand by“, Team in Kurzarbeit: Für die komplette Mannschaft im Bad haben wir Kurzarbeit beantragt. Eine Genehmigung von der Agentur für Arbeit haben wir auch bekommen, aber zunächst nur für die Reinigung. Für den Stand-By-Betrieb des Bades ist der Einsatz der Aufsicht zeitweise erforderlich, was in der Spitzabrechnung beim Arbeitsamt anzugeben und vom Kurzarbeitergeld abzuziehen ist.

Zeit für Reparaturen genutzt: Der Austausch der LED-Leuchten im Außenbecken und das Abdichten des Babybeckens gehört zu den Arbeiten, die zwischenzeitlich geleistet wurden. Für die Erneuerung der LED-Beleuchtung im Außenbecken will der Förderverein die Kosten wieder übernehmen.

Kreis behält Zuweisung bei: Auch wenn wegen Corona das Schulschwimmen ausfällt, sollen die Zahlungen des Kreises dafür unvermindert laufen und so viele Teilnehmer mit 4 € jeweils berechnet werden wie 2019.

Sportschau berichtet: Weitergehende Hilfen für Schwimmbäder, wie sie jetzt wieder verstärkt gefordert werden, weisen wir auf unseren „Bonus für Bäder“ (www.freizeitbad-panoramablick.de/bonus) als Vorschlag hin. Über die Schließung der Bäder und die Folgen berichtet die „Sportschau“ im Internet (www.sportschau.de).

Steuer macht Schulschwimmen teuer: Obwohl viele die Wichtigkeit des Schulschwimmens betonen, haben wir dafür nun viel „Lehrgeld“ zahlen müssen. Die Finanzverwaltung sieht anders als der Kreis das Schulschwimmen als „hoheitliche“ Tätigkeit an, die nicht der Umsatzsteuer unterliegt. Um sich nicht hierbei der Steuerhinterziehung schuldig zu machen, haben wir für die Jahre 2009 bis 2018 unsere Umsatzsteuer und die Kosten für das Schulschwimmen untersuchen müssen, das an drei Vormittagen der Woche in unserem Bad stattfindet. Die Bußgeld- und Strafsachenstelle sieht nun darin eine „leichtfertige Steuerverkürzung“, weil wir als Nichtsteuerexperten diese komplizierte Sachlage so nicht erkennen konnten. Nachzahlungen an Umsatzsteuer und Zinsen sowie Prüfungskosten sind zusammengerechnet 34.526,96 € an unvorhersehbarem Aufwand. Das wiegt dennoch weniger schwer als das Risiko, künftig die Vorsteuer nicht mehr „ziehen“ zu können oder den Aufwand betreiben zu müssen, zwischen Schulschwimmen und Normalbetrieb bei jeder Einkaufsrechnung aufzuteilen.

Freizeitbad „Panoramablick“ jetzt mit DLRG

Freizeitbad „Panoramablick“ jetzt mit DLRG

DLRG „Aartalsee“ bald am Freizeitbad „Panoramablick“ in Eschenburg (von links): Einsatz-Leiter Thomas Sadowski und Vorsitzender Michael Dimmer besprachen mit Bürgermeister Götz Konrad die neue Partnerschaft zwischen der DLRG „Aartalsee“ und dem Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“.

Das Freizeitbad „Panoramablick“ und die DLRG-Ortsgruppe „Aartalsee“ werden Partner. Mit Bürgermeister Götz Konrad haben Vorsitzender Michael Dimmer und Thomas Sadowski (Leiter Einsatz) die kommende Kooperation nun besprochen. Schon bald möchte die DLRG Ortsgruppe „Aartalsee“ das Training in „ihrem“ neuen Hallenbad starten.

Den Wasserrettungsdienst am Aartalsee von Mai bis September und das Training in den Sommermonaten im Freibad in Hohenahr-Großaltenstädten sollen die Lebensretter nicht vernachlässigen, fordert Eschenburgs Bürgermeister: „Das ist ein wichtiger Brückenschlag in der Region und für die Region“, sagte Konrad.

Im Freizeitbad „Panoramablick“, das über einen Zweckverband von den beiden Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal betrieben wird, sollen als dauerhafte Angebote der DLRG vor Ort entwickelt werden:

  • „Seepferdchen“-Kurse für unsere kleinen Wasserratten, aber auch Schwimmen-Lernen für  Erwachsene
  • Jugendtraining mit Ausbildung und Erwerb der Deutschen Schwimmabzeichen Bronze, Silber und Gold
  • Rettungsschwimmausbildung für Einsatzkräfte und Trainer, Lehrer, Erzieher und andere Interessenten

„Besonders freut es uns, dass wir unser Engagement nun in der dritten Gemeinde im Lahn-Dill-Bergland ausbauen können und somit einen wichtigen Beitrag zum flächendeckenden Erhalt der Schwimmfähigkeit der Bevölkerung leisten können. Treu dem Motto ,Jeder Nichtschwimmer ein Schwimmer, jeder Schwimmer ein Rettungsschwimmer‘“, sagte DLRG-Vorsitzender Michael Dimmer.

„Und uns freut eine Partnerschaft mit der DLRG, die seit Jahren für den Erhalt von Schwimmbädern kämpft, weil wir auch als Badbetreiber ein breites Bündnis brauchen, wie wir mit unserem „Bonus für Bäder“ fordern und mit unserem Bauprogramm in den Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal tragen“, erwiderte Bürgermeister Konrad

Info: Unter www.aartalsee.dlrg.de finden sich im Internet mehr Informationen über die DLRG-Ortsgruppe vom Aartalsee.

Land Hessen gibt 80.000 € mit für den nächsten Sanierungs-Schritt

Wir sind froh und stolz: Mit 80.000 € unterstützt das Land Hessen unseren nächsten Sanierungs-Schritt, den wir nun für 2021 planen können. Unter anderem muss ein mehr als 25 Jahre alter Heizkessel zur Spitzlastabdeckung schlauer ersetzt werden.

Die jährliche Revision war „vorgezogen“ und während der Corona-Schließung abgearbeitet, da kam vom Land Hessen der Bescheid für den nächsten Sanierungs-Schritt. Für 2021 kann das Freizeitbad „Panoramablick“ nun eine Sanierung planen und dabei mit 80.000 € Zuschuss vom Land Hessen rechnen.

Auf die Anmeldung zum Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM) wurden wir im März 2020 aufgefordert, einen genauen Antrag zu stellen. Anstehende Arbeiten mit einem Volumen von rd. 268.000 € netto wurden angemeldet und auf 70 Seiten Antrag begründet. Mit Datum 08.07.2020 und mit der Unterschrift von Staatssekretär Stefan Heck kam der Zuwendungsbescheid mit  23 Seiten Bestimmungen und Formularen.

Mit unserem Vorhaben „Bauliche Erneuerung und energetische Optimierung des Hallenbads“ möchten wir gemeinsam mit dem Land Hessen:

  • Schlaue Technik zur Spitzlastabdeckung einsetzen und einen fast 25 Jahre alten Heizkessel mit 760 kW ersetzen,
  • die MSR-Technik komplettieren für eine sinnvolle und sparsame Steuerung,
  • die Besuchertoiletten im Eingangsbereich aus der Anfangszeit des Bades in die Moderne führen,
  • die Füllstandsanzeige, Bedienung und Überwachungstechnik verbessern,
  • weitere Pumpen effizient erneuern.

Sehr passend schreibt uns das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport in den Bewilligungsbescheid: „Der örtlichen Feuerwehr ist die geförderte Sportanlage zur Nutzung für Sport- und Bewegungsangebote sowie zur Austragung von Wettbewerben und sportlichen Aktivitäten der Jugendfeuerwehren und Einsatzabteilungen im Rahmen der üblichen Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, sofern die Anlage dadurch in ihrem Zustand nicht negativ beeinträchtigt wird oder die Nutzung dem Zuwendungszweck entgegensteht. Bei der Zuteilung von Nutzungszeiten sollen die Belange der Feuerwehr angemessene Berücksichtigung finden.“ Das machen wir doch gerne, hat sich die Feuerwehr aus beiden Gemeinden auch in der Vergangenheit um die Sicherheits-Themen des Schwimmbads gekümmert. Und für die Fitness der Feuerwehrleute hat die Dietzhölztaler  Gemeindevertretung gerade Dienstsport für die Aktiven der Feuerwehr im Schwimmbad beschlossen. Den Beschluss möchten die Eschenburger Kollegen am 03.09.2020 fassen, sieht es eine Vorlage vor. Damit wäre auch Wunsch und Willen des Landes Hessen zu erfüllen.

Klima- und Umweltschutz im Freizeitbad Panoramablick

Die leistungsstarke Pumpe treibt den Strömungskanal an.

Im „Freizeitbad Panoramablick“ konnte eine sehr leistungsstarke, Strömungskanalpumpen gegen ein neues, hocheffizientes Pumpenaggregat ausgetauscht werden. Der Projektträger Jülich in Berlin hat auf Antrag den Austausch bezuschusst. Dies war aus Mitteln für „Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ möglich geworden. Der PtJ ist Projektträger für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau Reaktorsicherheit.

Die Maßnahme hat eine erhebliche Einsparung von Stromkosten und eine Verminderung des CO2-Ausstoßes zur Folge:

Die Stromeinsparung beläuft sich auf etwa 23.748 kW/a.
Die Einsparung des Ausstoßes des Treibhausgases CO2 wird etwa
280.200 kg, bezogen auf die Lebenszeit der Pumpe, betragen.

Allein schon aus diesen Gründen war der Austausch der Pumpe sehr sinnvoll. Darüber hinaus ist die neue Pumpe nun zu 100% korrosionsfest ausgeführt, so dass auch während der Stillstandsphasen ein Festsitzen auszuschließen ist. Die Wartungsfreundlichkeit und auch die zu erwartende Lebensdauer liegen auf einem Niveau, das die aktuelle Spitze der realisierbaren Technik widerspiegelt.

 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab:

Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

 

Osteopathie-Praxis komplettiert „Panoramablick“

Alexandra Meddeb (rechts) eröffnet im Untergeschoss des Freizeitbades eine Praxis für Osteopathie. Verbandsvorsteher Götz Konrad gratuliert.

Im neuen Jahr ist eine neue Partnerin im „Panoramablick“: Alexandra Meddeb hat im Untergeschoss eine Praxis für Osteopathie eröffnet. Die staatlich geprüfte Heilpraktikerin kommt aus Rittershausen und hat ursprünglich Medizinisch-Technische Radiologieassistentin gelernt. „Im Rahmen dieser Tätigkeit sind mir im Laufe der Jahre immer wieder Patienten begegnet, deren Beschwerden in den verschiedenen bildgebenden Verfahren nicht nachvollziehbar waren“, erzählt die Dietzhölztalerin die Gründe für ihren Neustart. Nach berufsbegleitendem Fernstudium erhielt sie 2014 die Heilpraktikererlaubnis. Ebenfalls berufsbegleitend absolvierte sie in den Jahren 2015 bis 2019 ein berufsbegleitendes Osteopathiestudium am College Sutherland in Schlangenbad, das sie mit der staatlichen Prüfung durch das Regierungspräsidium Darmstadt erfolgreich abschloss.

„Mit der Massage-Praxis und dem Physiofit-Studio im Untergeschoss sowie dem Kursana-Domizil nebenan wächst unser Freizeitbad zum Gesundheitszentrum“, freut sich Verbandsvorsteher Konrad, als er den Neuzugang zur Praxiseröffnung besuchte. Mit der Begründung ist auch eine bessere Anbindung der Bushaltestelle „Panoramabad“ bereits beim Verkehrsverbund angeregt worden.

Kontakt: Alexandra Meddeb, Am Honigbaum 28, 35713 Eschenburg, Telefon: (02774) 9244855, Mobil: (0151) 53119444, Internet: www.osteopraxis-meddeb.de (Termine nach Vereinbarung).

Weniger Barrieren dank Poollifter, Förderverein und EAM

Einen Poollifter hat das Freizeitbad „Panoramablick“ bekommen. Der Förderverein Freizeitbad Panoramablick hatte schon vor zehn Jahren bei seiner Gründung auch das Ziel, das Schwimmbad in Eibelshausen komplett behindertengerecht zu gestalten. Dafür ist vom Verein bereits der Pavillon mit Dusche und WC gesponsert worden. Was bislang fehlte, war eine Möglichkeit, gehbehinderte Menschen aus dem Rollstuhl heraus ins Badbecken zu heben. Bei den Kosten von rund 8000 Euro für einen Poollifter fasste Karin Aurand (links) vom Förderverein den Plan, bei der EAM-Stiftung um Unterstützung für dieses Vorhabens werben. Mit 5000 € bekam dieses Projekt eine der größten Zuschüsse. Bei der Übergabe freuten sich (von links) EAM-Regionalleiter Marco Müller, Bürgermeister Götz Konrad und Fördervereins-Vorsitzender Stefan Nadler über die neue Ausrüstung, die Heidrun Schwedes aus Ewersbach als erste testete. „Nachdem uns die EAM bei diesem Vorhaben so gut geholfen hat, können wir die nächsten Projekte angehen“, sagte Stefan Nadler. Es sollen als nächstes zwei  Duschrollstühle angeschafft. Zudem möchte der Förderverein die Beleuchtung weiter auf sparsame LED-Technik umrüsten.

Insgesamt rund 70.000 € hat der Förderverein bereits für das Freizeitbad gesammelt und dabei immer wieder Akzente für (noch) mehr Attraktivität gesetzt. Sehen Sie unsere Freizeitbad-Fortschritte hier.

Zum Jubel-Jahr gibt es drei Plätze „Premium“

Premium: Für drei große Banner haben wir noch Platz an der Glasscheibe am Bistro.

Die Bannerwerbung an der langen Wand des Freizeitbads ist komplett. 16 Partner von „Panoramablick“ sind dort mit Werbung vertreten, zwei sind auf der Dienstkleidung des Teams zu finden und eine Firma sponsert die Eintrittskarten. Nun schlägt das Freizeitbad ein neues Kapital auf: An der Glaswand zum Bistro gibt es nun Platz für „Premium“. Dort können Panoramablick-Partner größer und bunter werben als auf den Bannern an der langen Wand. War bislang 2 x 1 Meter das Maß aller Dinge, gehen an die Front drei Flächen mit 241×76 Zentimetern Größe. Diese Premium-Plätze vermietet das Freizeitbad für je 1.000 € im Jahr. Das ist doppelt so viel wie die Banner an der Seite kosten, bietet aber auch mehr Platz an prominenter Stelle. Und zu einer guten Zeit, steuern wir doch auf ein Doppel-Jubiläum zu: Der Zweckverband Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal wird 50 Jahre alt. Der Förderverein des Freizeitbads feuert 10. Geburtstag. Zusammen soll am 24. August gefeiert werden mit einer Schwimmbad-Party. Deshalb: Auf die Premium-Plätze, fertig, los! Interessenten an der Premium-Werbung im „Panoramablick“ können sich direkt an buergermeister@eschenburg.de wenden.

Werbung im Freizeitbad Panoramablick