Autorarchive: Götz Konrad

Corona-Modus: Sicher schwimmen gehen und am 3. Januar ins neue Jahr starten

Sicher schwimmen gehen und am 3. Januar ins neue Jahr starten

Eine defekte Heizungspumpe hat uns neulich eine Schließung am Wochenende beschert. Ansonsten möchten wir nur für die Feiertage schließen und weiterhin dafür sorgen, dass man bei uns einfach und sicher schwimmen gehen kann. Weiterhin gilt bei uns 2 G: Ins Freizeitbad dürfen Geimpfte und Genesene (bitte Ausweis und Negativ-Nachweis vorlegen) und Schulkinder mit Testheft (das gilt auch in den Ferien).

Wenn die Corona-Zahlen steigen und der Landkreis „Hotspot“ wird, gilt „2 G plus“. Dann müssen Genesene und Geimpfte entweder das Zertifikat der Auffrischungsimpfung oder einen tagesaktuellen Test vorlegen. Wenn die Zahlen sinken und im Kreis unter eine Wocheninzidenz von 50 kommen, öffnen wir den Whirlpool wieder, haben wir in unserem Sicherheits-Konzept als Lockerung vorgesehen.

Auch im Whirlpool gilt für alle, die nicht demselben Haushalt angehören, die Abstands-Regel („Eine Pool-Nudel Abstand zu Lande, zu Wasser und in der Luft“). Alle Besucher, auch Genesene und Geimpfte, halten sich bitte an unser Sicherheits-Konzept mit folgenden weiteren Regeln:

  • 1 Stunde Badezeit
  • Verlängerung über den Nachzahlautomat möglich
  • Maskenpflicht bis in die Umkleide und auf dem Rückweg
  • „Einbahnstraßen“ auf den Wegen
  • „Kreisverkehr“ im Schwimmerbecken
  • Föhnen mit Maske

Die Kurzzeit-Karten löst jeder am Kassenautomat. Weil der Touchscreen eine Berührungsfläche ist, muss jeder vorher die Hände desinfiziert haben. Der Desinfektionsspender steht direkt am Eingang. Beim Betreten und beim Verlassen des Schwimmbades hat jeder Besucher seinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In der Umkleidekabine kann jeder die Maske abnehmen.

Damit es nicht eng wird, wurden die Wege im Schwimmbad beschildert mit „Einbahnstraße“. Auch im Schwimmerbecken sind die Wege vorgezeichnet: Auf Bahn 1 bis 3 wird im vorgegebenen „Kreisverkehr“ geschwommen. Bahn 4 und 5 können zeitweise auch während des öffentlichen Badebetriebs reserviert sein für Kurse und Training.

Das Babybecken ist defekt und muss neu gebaut werden. Der Whirlpool kann geöffnet werden, wenn sich die Corona-Zahlen verbessern. Das Dampfbad bleibt gesperrt, weil unter Corona-Bedingungen ein Betrieb wirtschaftlich nicht sinnvoll ist.

Geplant haben wir nur eine Schließung an Heiligabend und Silvester sowie an den Feiertagen Weihnachten und Neujahr. Ein Start am Sonntag ist technisch schwierig, deshalb beginnen wir das Jahr 2022 mit einer Öffnung am 3. Januar.

Im gechlorten Wasser, so gilt weiter die fachlich fundierte Annahme, fühlt sich auch das Corona-Virus nicht so wohl wie die Besucher. Die im Hallenbad ohnehin herrschende hohe Hygiene hat das Schwimmbad-Team nochmals erhöht. Nach dem erarbeiteten Hygiene-Konzept ist die Reinigung von Türklinken, Handläufen und Kontaktflächen auf den Stundentakt verkürzt worden.

Darüber hinaus ist jeder Besucher für Sicherheit verantwortlich. Risikopersonen sollen besser zuhause bleiben, sagen die Corona-Vorschriften. Und auch schon nach der bisherigen Haus- und Badeordnung sollte niemand Schwimmen gehen, der krank ist oder sich nicht gut fühlt. Für die Sicherheit ist jeder Badbesucher verantwortlich.

Info: Aktuelle Auskünfte zu Angebot und Auflagen finden Sie unter www.freizeitbad-panoramablick.de/corona im Internet. Fragen können Sie auch per E-Mail an die Adresse freizeitbad@eschenburg.de richten. Während der Öffnungszeiten ist das Team im Bad unter Telefon 02774 71140 zu erreichen.


Unser Sicherheits-Konzept

Es wird immer lockerer, wenn Sie mitmachen und auf die Sicherheit achten. Sie sind selbst ihr bester Schutz: Mit Abstand! Halten Sie immer 1,50 Meter Abstand …zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Hier gibt es die Neuigkeiten zum Freizeitbad im Corona-Modus:

  • Frisier-Ecke offen: Mit Maske und Abstand kann geföhnt werden.
  • Mehr Platz für Familien: Die beiden Sammelumkleiden in der Mitte sind wieder für Familien geöffnet. Hier stehen auch Laufställchen und mehr Platz zur Verfügung.
  • Eine Stunde Badezeit: Am Kassenautomat lösen Sie ein Kurzzeitticket und können eine Stunde schwimmen gehen. Fürs Umziehen haben wir noch eine halbe Stunde Zeitpuffer eingebaut. Und wenn es doch länger dauern sollte, können Sie beim Rausgehen am Nachzahlautomat verlängern.
  • Duschen: Die Kabinen-Duschen 1 und 2 sind fürs Abduschen vorm Rausgehen. Die beiden Duschen gegenüber bleiben gesperrt, damit der Abstand gewahrt werden kann.
  • Strömungskanal läut wieder im Außenbecken. Auch die anderen Attraktionen werden wieder „hochgefahren“ wenn sich alle Besucher an die Corona-Regeln halten und aufeinander Rücksicht nehmen.
  • Kreisverkehr: Bahn 3 ist gesperrt. Auf den zwei Bahnen daneben wird im „Kreisverkehr“ geschwommen.
  • Einbahnstraße: Auf vorgezeichneten Wegen geht es durch das Schwimmbad, damit es keinen Gegenverkehr und möglichst wenig „Stau“ gibt.
  • Babybecken, Dampfbad und Whirlpool gesperrt, aber alle Becken sind zu nutzen.
  • Mindestabstand 1,50 Meter: Ob zu Wasser, am Lande oder in der Luft – immer eine Poolnudel Abstand halten!

Eine Namensliste braucht ein Schwimmbad nicht. Die Daten würden bei einem Corona-Ausbruch für die Nachverfolgung auch nicht so viel bringen wie die Namen von Gottesdienst-Teilnehmern, Friseur-Terminen oder Restaurant-Besuchen. Da sitzt man doch meistens enger und länger. Dafür muss das Schwimmbad-Personal darauf achten, dass alle das Hygiene-Konzept einhalten und nicht zu viele Besucher auf einmal ins Bad kommen.

An mir kommt keiner vorbei: Vorm Lösen einer Eintrittskarte am Kassenautomat muss sich jeder die Hände desinfizieren beim Spenderständer am Eingang. Denn anschließend werden die Eintrittskarten am Automaten gelöst.

Die Karten löst jeder am Kassenautomat. Weil der Touchscreen eine Berührungsfläche ist, muss jeder vorher die Hände desinfiziert haben. Der Desinfektionsspenderständer steht direkt am Eingang. Die Türen bleiben auf, damit niemand die Klinke anfassen muss. Auf Abstand muss hier jeder achten, zur Hilfe gibt es Markierungen.

Beim Betreten und beim Verlassen des Schwimmbades hat jeder Besucher seinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In der Umkleidekabine kann jeder die Maske abnehmen. Duschen vor dem Betreten der Schwimmhalle ist Pflicht. Beim Verlassen hat das Duschen zu unterbleiben ebenso wie das Föhnen, um den Aufenthalt zu verkürzen und Begegnungen zu verhindern. Die Sammelumkleiden sind gesperrt oder dienen als Ausgang.

Einbahnstraße: Mit Schildern werden Besucher so durch das Bad geführt, dass sich möglichst wenig „Gegenverkehr“ ergibt. Mit dem Mindestabstand 1,50 Meter muss jeder nun noch darauf achten, dass kein „Stau“ entsteht.

Damit es nicht eng wird, wurden die Wege im Schwimmbad beschildert mit „Einbahnstraße“. Auch im Schwimmerbecken sind die Wege vorgezeichnet: Bahn 3 ist abgesperrt für den Abstand, daneben ist im vorgegebenen „Kreisverkehr“ zu schwimmen. Im Lehrschwimmbecken und im Außenbecken hat sich jeder selbst an die Abstände zu halten. Alle Attraktionen bleiben zunächst aus. Whirlpool und Dampfbad waren ja schon vor der angeordneten Schwimmbad-Schließung am 16. März gesperrt worden, weil hier keine Poolnudel dazwischen passt. Im gechlorten Wasser indes, so gilt weiter die fachlich fundierte Annahme, fühlt sich auch das Corona-Virus nicht so wohl wie die Besucher. Die im Hallenbad ohnehin herrschende hohe Hygiene hat das Schwimmbad-Team nochmals erhöht. Nach dem erarbeiteten Hygiene-Konzept ist die Reinigung von Türklinken, Handläufen und Kontaktflächen auf den Stundentakt verkürzt worden.

Darüber hinaus ist jeder Besucher für Sicherheit verantwortlich. Risikopersonen sollen besser zuhause bleiben, sagen die Corona-Vorschriften. Und auch schon nach der bisherigen Haus- und Badeordnung sollte niemand Schwimmen gehen, der krank ist oder sich nicht gut fühlt. Für die Sicherheit ist jeder Badbesucher verantwortlich. Mit Blick auf Sommer und Ferien wird eine weitere Regelung wichtig: Kinder unter 12 Jahren dürfen nicht ohne erwachsene Begleitung ins Bad.

Gemeinsam geht mehr: Die Jugendlichen vom TV Eibelshausen haben beim Schwimmtraining gezeigt, dass man sich mit Abstand und Disziplin im Schwimmbad sicher bewegen kann.

Die Jugendlichen des Turnvereins Eibelshausen haben bereits gezeigt, dass sie sich verantwortungsvoll und vorsichtig an die Regeln halten. Schwimmtraining und Kurse waren bereits vorher möglich. Mit ihnen konnte auch das Hallenbad-Hygienekonzept entwickelt und erprobt werden. Dabei wurde auch klar: Mehr ist möglich, wenn sich alle an die Regeln halten. Betriebsleiter Happel: „Wir wollen ja gemeinsam zeigen: Es dürfen alle rein – nur das Virus nicht!“

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen informiert über das Coronavirus und hilft den Schwimmbädern beim Pandemieplan.

  • Die wichtigste Information ist, dass Grippe- und auch die Coronaviren nach
    derzeitigem Wissensstand nicht über das Badewasser übertragen werden können.
  • Damit besteht im Schwimmbad kein erhöhtes Infektionsrisiko, es gelten dieselben Vorsichtsmaßnahmen, die in allen anderen öffentlichen Gebäuden auch angezeigt sind.
  • Die wichtigsten Maßnahmen zur individuellen Prävention einer Infektion mit Viren bestehen in einer Husten- und Nies-Etikette sowie einer gründlichen Handhygiene. Husten und Niesen Sie bitte möglichst immer in die Armbeuge und waschen Sie Ihre Hände häufig und gründlich. Duschen Sie bitte vor dem Bad und waschen Sie sich
    gründlich mit Seife/Duschgel.
  • Wir werden aus Vorsorgegründen unsere Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen
    verstärken und eine zusätzliche Wischdesinfektion von Handgriffen und Türklinken
    vornehmen.

Benefiz fürs Babybecken

Eltern spenden 1500 Euro Erlös der Kinderkleiderbörse fürs Babybecken

Spendenübergabe im alten Babybecken (von links): Stefan Nadler und Daniela Scheffel vom Förderverein freuen sich über den Erlös der Rittershäuser Kinderkleiderbörse, den Julia Ciliox und Sandra Becker überreichen. Roman Vomrath vom Freizeitbad und Bürgermeister Götz Konrad freuen sich über das Engagement der Eltern
Spendenübergabe im alten Babybecken (von links): Stefan Nadler und Daniela Scheffel vom Förderverein freuen sich über den Erlös der Rittershäuser Kinderkleiderbörse, den Julia Ciliox und Sandra Becker überreichen. Roman Vomrath vom Freizeitbad und Bürgermeister Götz Konrad freuen sich über das Engagement der Eltern

„Das ist ein gutes Zeichen, dass die Eltern im Dietzhölztal sagen: Das ist unser Schwimmbad und wir brauchen ein Babybecken“, freut sich Stefan Nadler. Der Vorsitzende des Fördervereins Freizeitbad Panoramablick staunte nicht schlecht, als ihm eine Spende fürs Babybecken angekündigt wurde.

1.500 € sind der Erlös der Kinderkleider- und Spielzeugbörse. Unter den Problemen der Pandemie konnte der farbenfrohe Basar Anfang September im Rudolf-Loh-Center stattfinden. Nachdem die Eltern-Initiative alle Kindergärten in der Gemeinde Dietzhölztal bedacht hatte, kam der Spendenaufruf für ein neues Babybecken gerade recht.

„Uns ist es wichtig, dass der Erlös den Kindern in der Umgebung zugute kommt“, sagte Sandra Becker bei der Spendenübergabe. Zusammen mit Julia Ciliox überreichte sie den Scheck und erzählte, wie die Eltern-Initiative als „Team farbenfroh“ mittlerweile als Abteilung des CVJM Rittershausen arbeitet. Eine Handvoll Eltern ist das ganze Jahr über mit der Kinderkleider- und Spielzeugbörse befasst, bei der Veranstaltung sind gut 20 Personen ein Wochenende über eingebunden.

Das Vorsortieren der Kleidung und des Spielzeugs an vielen Tischen füllt das Rudolf-Loh-Center in Rittershausen; diese Mehrzweckhalle war im September auch unter Corona-Sicherheitsregeln groß genug.

Der Veranstalter „verdient“ an der Teilnehmer-Gebühr pro Etikette und einem Zehntel des Verkaufserlöses mit, auch beim Kuchenbuffett kommt – Stück für Stück – Geld zusammen. Das funktioniert aber auch nur, weil viele für das Kuchenbuffett spenden und beim Helfen keine Rechnung stellen.

„Diese 1.500 Euro sind ein wichtiger Beitrag, wenn man die Mühe dahinter erahnt, die sich viele Eltern gegeben haben“, lobt Bürgermeister Götz Konrad als Schwimmbad-Verbandsvorsteher das Engagement. „Das Babybecken ist für uns alle wichtig und zeigt, dass das Schwimmbad die Sportstätte für alle ist“, ergänzt Stefan Nadler.

Für den Förderverein des Freizeitbads nahm Kassiererin Daniela Scheffel die 1.500 € gerne auf. 22 solcher privater Spenden sind bereits eingegangen. Der Förderverein kann bereits ein Drittel der etwa 150.000 € Kosten aufbieten. Das neue Babybecken aus Edelstahl ist bereits bestellt worden, damit der Einbau während der nächsten Sanierungs-Schließung (28. Februar bis 20. März) laufen kann. Zur nachhaltigen Komplett-Finanzierung des Babybeckens und zur Gestaltung mit Attraktionen werden noch weitere Spender und Sponsoren gesucht. Hierbei können auch noch Wünsche geäußert werden, ob Rutsche, Krabbe, Wasserkanone, Sprühbogen, Nashorn oder andere Attraktionen den Badespaß im Babybecken steigen.

Ob Rutsche, Krabbe, Wasserkanone, Sprühbogen, Nashorn oder andere Attraktionen – für die Gestaltung des Babybeckens werden weiter Spender und Sponsoren gesucht.Der Auftrag wird ausgelöst, weil die Lieferzeiten lang sind. Für ein schönes Babybecken werden weiterhin Spender gesucht. Nach einer Ausschreibung ist der Auftrag nun vergeben worden, damit auch das neue Babybecken bei der nächsten Sanierungs-Schließung zwischen dem 28. Februar und dem 20. März eingebaut werden kann. Für die Erneuerung des marode gewordenen Babybeckens sind drei Firmen angeschrieben worden. Als einziges hat die Firma Berndorf Bäderbau, die ihren Deutschland-Sitz in Breitscheid hat, ein Angebot abgegeben. Für ein Edelstahlbecken in den Maßen 6,00 x 6,00 m, einer Wassertiefe von 0,25 bis 0,30 m und einer Wasserfläche von rd. 34 Quadratmetern wird ein Auftrag über 106.423 € erteilt. Noch nicht enthalten sind die begleitenden Bauarbeiten und die Attraktionen, die zwischen 1.500 € (Spritzkanone) und 20.000 € (Rutsche) kosten. Hierfür sucht der Förderverein gezielt starke Sponsoren. Weitere Sponsoring-Ideen können gerne mit dem Förderverein koordiniert werden, der unter foerderverein@freizeitbad-panoramablick.de erreichbar ist.

Die Verbandsversammlung hatte bei ihrem Beschluss zur Erneuerung des Babybeckens am 28.10.2021 vorgeschlagen, die Mittel aus der Liquidität „vorzustrecken“, ehe die Überschüsse aus den Jahresrechnungen an die beiden Gemeinden zurückfließen. Die Finanzierung des Freizeitbads wird nachhaltig, wie die jährliche Auflösung von Sonderposten auf der Ertragsseite der Ergebnisrechnung zeigt. Der Förderverein des Freizeitbads „Panoramablick“ sammelt deshalb weiter Spenden, damit ein neues Babybecken in Edelstahl nachhaltig gebaut werden kann.

Einen „Benefiz fürs Babybecken“ gibt es auf Initiative des Vereins auch über den Online-Handel: Bei Amazon Smile ist der „Foerderverein Freizeitbad Panoramablick“ gelistet. Einmal bei smile.amazon.de registriert, gibt Amazon angemeldeten Organisationen 0,5% der Einkaufssumme weiter, ohne Extrakosten für die Käufer. Direkte Spenden an den Förderverein kommen dem guten Zweck komplett zugute.

Hintergrund: Das alte Baby-Becken ist nicht dicht.  Alle Reparatur-Versuche sind gescheitert. 20 Jahre nach dem Anbau am Schwimmbad, der diese Baby-Badelandschaft schuf, muss eine neue Lösung gefunden werden. Der Förderverein sammelt gezielt Spenden für ein neues Babybecken. Der Verein kann für Spenden Quittungen ausstellen und wird gezielt Aktionen starten, damit baldmöglichst ein neues Babybecken gebaut werden kann.

Förderverein Freizeitbad

 

 

 

 

 

 

smile.amazon.de

 

 

 

Aktuelles

Aktuelles aus den Gremien und aus dem Freizeitbad

  • Das Bistro ist seit 01.10.2021 wieder verpachtet.
  • Die Fa. Thiele Heizung und Sanitär in Gießen hat den Auftrag für die Sanierung der Wärmeversorgung des Freizeitbades zum Angebotspreis von 84.635,48 € netto erhalten.
  • Das Hess. Untersuchungsamt hat im August wieder Wasserproben genommen und untersucht. Es gab keine Beanstandungen.
  • Der Lahn-Dill-Kreis hat uns für das Schulschwimmen im Schuljahr 2020/2021 (Juni bis Juli) 4.608 Euro erstattet. Das waren 1.152 Schüler. Wie im Vorjahr erhoffen wir, dass die Erstattung sich an dem Umfang der Zeit vor Corona hält.
  • Ein Darlehen bei der DZ Hyp was am 30.09.2021 mit einer Restschuld von 140.837,37 € und einem Zinssatz von 3,15 % zur Zinsanpassung fällig war, konnte abgelöst werden, da die liquiden Mittel zur Verfügung standen.
  • Den Austausch von zehn Pumpen fördert die Klimaschutz-Initiative des Bundes-Umweltministeriums mit 55 %. Laut Bescheid vom 26.08.2021 bekommen wir bis zu 81.056,00 € Zuschuss.
  • Zusammen mit der Förderung aus dem Schwimmbad-Investitionsprogramm des Landes Hessen (SWIM) soll der nächste gemeinsame Sanierungs-Schritt während der Schließung erfolgen, die im Zeitraum 28. Februar bis 20. März geplant ist.
  • Bei dem gerichtlichen Nachspiel des Kranunfalls vom 27.11.2018 ist der Kranführer vom Landgericht Limburg durch Versäumnisurteil verurteilt wurde, 15.310,99 Euro an den Zweckverband zu zahlen. Das ist der gesamte Schaden, den wir geltend gemacht haben. Der Kranführer hat Berufung eingelegt, weshalb in der Sache am 22.11.2021 wieder in Limburg verhandelt wird.
  • Sicher schwimmen gehen: Auch bei allen Lockerungen ist der Abstand der beste Schutz gegen Corona, weshalb wir bei den bewährten Regeln (Abstand, Maske bis zur Umkleide, „Einbahnstraße“ auf den Wegen, „Kreisverkehr“ im Wasser.
  • Derweil Bahn 4 und 5 auf Anmeldung für Kurse und Training reserviert werden, wird die dritte Bahn nun dauerhaft wieder freigegeben für den Badebetrieb. Für den nötigen Abstand muss jeder selbst sorgen.
  • Selbstständig Abstand halten wird auch gelten, wenn ab Mitte November der Whirlpool wieder freigegeben werden kann. Das Hess. Untersuchungsamt hat bereits Wasserproben vom Whirlpool genommen und untersucht. Es gab keine Beanstandungen.
  • Das Dampfbad lässt sich unter Corona-Bedingungen nicht sinnvoll öffnen.
  • Der Besuch war nach der Wiedereröffnung am 07.06.2021 Anfang August mit 2.084 in der KW 31 auf Rekord-Kurs, ehe die neuen Regelungen mit 2G oder 3G vielfache Verunsicherung und einen „Absturz“ bei den Besucherzahlen brachte. Allmählich stabilisieren sich die Zahlen.
  • Mit 213 Besuchern im Bad und 27 Teilnehmern bei den drei Technik-Touren zum „Türöffnertag“ am 3. Oktober hat ein Aufwärtstrend begonnen, der mit der Öffnung des Bistros begünstigt wird.
  • Den Sperrvermerk für Elektro-Ladestationen braucht die Verbandsversammlung nicht mehr aufzuheben. Der Vorstand hat beschlossen, die „Tankstelle“ nicht selbst zu betreiben, sondern einem privaten Investor zu überlassen.
  • Benefiz fürs Babybecken: Der Förderverein hat fleißig begonnen, für ein neues Kinderbecken Spenden zu sammeln. Selbst beim Einkaufen im Internet, kann man dabei das Projekt im Panoramabad fördern. Direkt geht es freilich über den Handel vor Ort oder eine Spende. Mehr Informationen gibt es unter www.freizeitbad-panoramablick.de/babybecken im Internet.
  • Bonus für Bäder: Nicht nur Investitions-Förderung, sondern Entlastung im Betrieb ist notwendig, wenn das Schwimmen-Lernen gefördert werden soll. Ein gutes Beispiel kommt aus Schleswig-Holstein, wo das Land im Kommunalen Finanzausgleich (KFA) allen Schwimmbädern – egal welchen Typs – Zuschüsse gewährt in dem Maß, wieviel Schwimmausbildung angeboten wird. Über den Fortgang unseres Vorschlags „Bonus für Bäder“ informieren wir unter www.freizeitbad-panoramablick.de/bonus im Internet.

 

  • Unsere Finanzierungs-Form mit Bauprogramm, Zuweisung und Sonderpostenauflösung als Gegengewicht zur Abschreibung hat der Verbandsvorsteher beim DLRG-Bürgermeisterforum im September in Frankfurt unter dem Thema „Bädererhalt – eine freiwillige Pflicht?“ ebenso erläutert wie den „Bonus für Bäder“. Im Austausch wurde klar, eine „Rettungskette mit Helfern, Badbetreibern und Politik in Kreis, Land und Bund“ ist notwendig.

Am 3. Oktober sind Freizeitbad und „Türen auf“ mit der Maus

Am 3. Oktober sind Freizeitbad und „Türen auf“ mit der Maus

Türöffnertag mit der Maus

Am 3. Oktober hat nicht nur das Freizeitbad von 7 bis 17 Uhr geöffnet, sondern wir laden Euch ein zu einer Technik-Tour beim „Türöffner-Tag“ mit der Maus, die auch 50 Jahre alt geworden ist. Wie sorgen die „Bademeister“ für Sicherheit und Sauberkeit, erklärt der Rundgang.

So ein Schwimmbad funktioniert fast wie das Aquarium zuhause, nur sind die Filter größer. Das Freizeitbad „Panoramablick“ hat am 3. Oktober von 7 bis 17 Uhr geöffnet. Am „Tag der Deutschen Einheit“ lädt die bekannte Fernseh-Maus vom WDR bundesweit zum „Türöffner-Tag“ ein und feiert damit auch selbst 50. Geburtstag.

Auch das Freizeitbad „Panoramablick“ ist wieder dabei und öffnet die sonst gut verschlossenen Türen zur Technik. Fans der „Sendung mit der Maus“ können so einmal Sachgeschichten vor Ort erleben: Um 11, 13 und 15 Uhr treffen wir uns zu Rundgängen im Foyer des Freizeitbades. Teilnehmer ab 7 Jahren können einmal sehen, wie viel Aufwand hinter dem Spaß im Nass steckt. Beim Rundgang durchs Bad dürfen die kleinen und großen Teilnehmer auch mal hinter die Kulissen schauen und den Arbeitsplatz eines „Bademeisters“ testen.

„Benefiz fürs Babybecken“ heißt eine Aktion des Fördervereins, mit der möglichst bald wieder ein neues Becken für die kleinsten Besucher in Betrieb gehen kann.

Anmeldung zu einer Techniktour am Türöffnertag ausschließlich an die Adresse buergermeister@eschenburg.de per E-Mail. Mehr Informationen gibt es unter maus-tueren-auf.de und hier bei www.freizeitbad-panoramablick.de im Internet.


Hier unser Bericht über eine solche Technik-Tour und ein Film von mittelhessen.de aus dem Jahr 2014 über eine solche Technik-Tour.

Gremien des Zweckverbandes konstituieren sich

Einladung zur 1. (konstituierenden) Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ am Mittwoch, dem 14.07.2021 um 18:00 Uhr in der RLC (Mehrzweckhalle Rudolf-Loh-Center) in Dietzhölztal-Rittershausen lade ich herzlich ein.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung durch den Verbandsvorstehe
  2. Wahl des/der Vorsitzenden der Verbandsversammlung gemäß § 7 der Verbandssatzung
  3. Wahl von zwei stellvertretenden Vorsitzenden der Verbandsversammlung gemäß § 7 der Verbandssatzung
  4. Wahl eines/einer Schriftführers/in und dessen Stellvertreter/in
  5. Wahl eines/einer Vertreters/Vertreterin und dessen Stellvertreter /Stellvertreterin in die Verbandsversammlung der ekom21-KGRZ Hessen
  6. Informationen
  7. Baumaßnahmen (Sanierungs-Schließung 28.02.-20.03.2022, Babybecken, Sperrvermerk Stromtankstelle)

Mit freundlichen Grüßen

Konrad, Verbandsvorsteher

Förderverein lädt zur Mitgliederversammlung am 20. Juli ein

Förderverein FreizeitbadLiebe Mitglieder des Fördervereins und alle Interessierten,

wir möchten Sie herzlich zur 11. ordentlichen Mitgliederversammlung
unseres „Fördervereins Freizeitbad Panoramablick e.V.“ einladen.

Beginn am Dienstag, den 20. Juli 2021 um 18:00 Uhr im Bürgerhaus Eibelshausen.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Anträge/Änderungen der Tagesordnung (mit einfacher Mehrheit der Versammlung, können weitere Anträge auf die TO aufgenommen werden)
  4. Satzungsänderung (Einwand des Finanzamtes, redaktionelle Änderung)
  5. Bericht des Vorstands
  6. Bericht des Kassierers
  7. Bericht der Kassenprüfer mit Antrag auf Entlastung des Vorstandes
  8. Wahl der Kassenprüfer
  9. Wahl eines/r Wahlleiters/in
  10. Vorstandswahlen
  1. Verschiedenes

 Hinweis: Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen.

Über Ihre Teilnahme würde ich mich persönlich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Nadler, Vorsitzender

Trauer um Reinhard Hudel

Trauer um Reinhard Hudel
Trauer um Reinhard Hudel: Der „Vordenker“ des Freizeitbads ist im Alter von 76 Jahren gestorben.

Wir trauern um unseren ehemaligen Mitarbeiter und Kollegen Reinhard Hudel aus Eschenburg-Eibelshausen, der  am 23. Juni 2021 im Alter von 76 Jahren verstorben ist.

Reinhard Hudel war vom 01.05.1973 bis zum Eintritt in die Altersruhe am 31.12.2009 beim Zweckverband  „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“,  zuletzt als Betriebsleiter des Hallenbades, beschäftigt.

Während seiner langjährigen Tätigkeit hat er sich durch seine Zuverlässigkeit, seinen Fleiß und seine Hilfsbereitschaft die Wertschätzung vieler erworben. Auch während seines Ruhestandes ist er mit dem  Schwimmbad verbunden geblieben und stand uns mit Rat und Tat zur Seite.

Wir trauern mit den Angehörigen und werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Reinhard Hudel war der „Vordenker“ fürs Freizeitbad. Die „Thermoskanne“ unter dem Außenbecken, die über Nacht die Wärme hält, und der Umbau der ausgedienten Öltanks unterm Schwimmerbecken zum großen Wassersammler und Wärmetauscher, waren zwei seiner guten Erfindungen. Diese guten Ideen haben dem Bad über die Jahre so manchen Euro eingespart. Seinen fachlichen Rat und seine ruhige Art werden auch die heutigen Kollegen im Freizeitbad vermissen.  Bei jeder Technik-Tour, die nächste wird traditionell am 3.  Oktober sein, erinnern wir an den Pioniergeist im „Panoramablick“, den wir Reinhard Hudel zu verdanken haben.

Sonderposten sind das „Geheimrezept“ des Schwimmbads

Endlich wieder starten dürfen: Das Team des Freizeitbads arbeitet darauf hin, dass wir startklar sind und wieder gesundes Schwimmen anbieten können.

Wie lange „Panoramablick“ geschlossen bleiben muss wegen der Corona-Pandemie, weiß niemand. Was wir aber sagen können: Wir arbeiten darauf hin, wieder starten zu können, sobald wir wieder dürfen.

Mit 31.307 Besuchern hat das Jahr 2020 schlecht abgeschlossen. Vor der Schließung am 16. März lagen wir noch auf Rekordkurs und hatten in der Jahreshochrechnung die 80.000 Besucher im Blick.

Die Kommunalaufsicht des Kreises hat den Haushalt für das Jahr 2021 genehmigt, den die Verbandsversammlung im November beschlossen hatte mit einem Volumen von 1,23 Mio. €. Der „vorgezogene Endspurt“ des Bauprogrammes soll in 2021 mit 80.000 € vom Land aus dem Förderprogramm SWIM und den weithin geplanten Zuweisungen der Mitgliedsgemeinden begonnen werden. Ein solches Projekt muss geplant, ausgeschrieben und vergeben werden und hängt an Lieferzeiten. Somit wird das leider nichts für die verbleibende Corona-Schließung. Was wir aber noch gemeinsam mit dem Förderverein angehen wollen ist die Umrüstung der Beleuchtung in der Schwimmhalle. Stimmungsvolle und sparsame LED-Lampen hat der Förderverein vorgeschlagen.

Dieses Engagement gehört übrigens zum Geheimrezept unseres Schwimmbades. Auf die Frage des Verbandsversammlungsvorsitzenden, was im Haushalt 2021 unter „5460100 Erträge aus der Auflösung von Sonderposten“ denn für Sonderposten zu verbuchen sind mit 64 T€, konnten wir mit steigender Begeisterung erklären: Zuschüsse für Investition werden ertragswirksam über die Nutzungsdauer des Anlagegutes aufgelöst. Es handelt sich um Landeszuschüsse aus dem Investitionsprogramm „HAI“ (390 T€), Zuweisungen der Mitgliedsgemeinden Eschenburg und Dietzhölztal zur Finanzierung des 500 T€ umfassenden Bauprogrammes 2017-2022 (demnach von Eschenburg und Dietzhölztal bislang 333 T€ aufgebracht worden sind), Zuschüsse der EKM gGmbH (78 T€) und Zuschüsse des Fördervereins (rd. 70 T€).

Unter https://www.freizeitbad-panoramablick.de/haushalt/ finden sich im Internet Informationen und der Haushalt 2021.

 

Abschied mit Applaus und Blumenstrauß

Inge Mohaupt geht in den Ruhestand

Die Gremien des Zweckverbands „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“ haben Inge Mohaupt verabschiedet. Die Verwaltungsmitarbeiterin fürs Freizeitbad „Panoramablick“ beginnt die Freistellungsphase der Altersteilzeit. „Auch wenn es angeblich nichts zu tun gibt, gibt es viel zu tun: Auch bei einer Schließung des Bades bleibt ein Telefon nicht still, wird ein Schreibtisch nicht leer: Bei Inge Mohaupt laufen seit 23 Jahren die Fäden des Freizeitbades und des Verbandes zusammen“, erläuterte Götz Konrad. Der Verbandsvorsteher dankte ihr für den „treuen Dienst fürs Bad, für die Mannschaft und die vielen hunderttausend Gäste, die im Laufe der vielen Jahre dort ein- und ausgegangen sind“.

Neues aus dem Freizeitbad

+++ Neues aus dem Freizeitbad +++ Kurz notiert +++

Chlorgas-Technik erneuert: Bei einer Wartung mussten Sicherheitseinrichtungen des Chlorgasraumes genauer überprüft werden. Schadhafte Teile waren umgehend zu ersetzen. So waren die Gehäuseunterteile der Vakuumreduzierventile der Chlorgasflaschen schadhaft. Zwei Rückschlagventile von den Chlorgasinjektoren waren altersbedingt so marode, dass sie beim Ausbauen in Einzelteile zerfallen sind. Auch das Gaswarngerät musste erneuert werden, was allein 3.520,50 € netto unvorhersehbare Kosten ausmacht. Die Kosten für Wartung und Mängelbeseitigung belaufen sich auf ca.  6.130 € netto. Um auf den aktuellen Stand der Sicherheit zu kommen, fehlen noch einige Teile wie eine Neutralisationsanlage.

Sicherheit für Kassenautomat: Der Einbau einer vorgeschriebenen zertifizierten Sicherheitseinrichtung im Kassenautomat konnte für 6.696,34 € von der Firma EWV Kontrollsysteme günstiger vorgenommen werden, weil die Installation und Inbetriebnahme per Fernwartung und ohne Vor-Ort-Termin ausgeführt werden konnte. Oder: Der Einbau durch eigene Kräfte hat uns die Dienstleistungen vor Ort für rd. 1.530 € laut Angebot gespart.

Schwimmbad „stand by“, Team in Kurzarbeit: Für die komplette Mannschaft im Bad haben wir Kurzarbeit beantragt. Eine Genehmigung von der Agentur für Arbeit haben wir auch bekommen, aber zunächst nur für die Reinigung. Für den Stand-By-Betrieb des Bades ist der Einsatz der Aufsicht zeitweise erforderlich, was in der Spitzabrechnung beim Arbeitsamt anzugeben und vom Kurzarbeitergeld abzuziehen ist.

Zeit für Reparaturen genutzt: Der Austausch der LED-Leuchten im Außenbecken und das Abdichten des Babybeckens gehört zu den Arbeiten, die zwischenzeitlich geleistet wurden. Für die Erneuerung der LED-Beleuchtung im Außenbecken will der Förderverein die Kosten wieder übernehmen.

Kreis behält Zuweisung bei: Auch wenn wegen Corona das Schulschwimmen ausfällt, sollen die Zahlungen des Kreises dafür unvermindert laufen und so viele Teilnehmer mit 4 € jeweils berechnet werden wie 2019.

Sportschau berichtet: Weitergehende Hilfen für Schwimmbäder, wie sie jetzt wieder verstärkt gefordert werden, weisen wir auf unseren „Bonus für Bäder“ (www.freizeitbad-panoramablick.de/bonus) als Vorschlag hin. Über die Schließung der Bäder und die Folgen berichtet die „Sportschau“ im Internet (www.sportschau.de).

Steuer macht Schulschwimmen teuer: Obwohl viele die Wichtigkeit des Schulschwimmens betonen, haben wir dafür nun viel „Lehrgeld“ zahlen müssen. Die Finanzverwaltung sieht anders als der Kreis das Schulschwimmen als „hoheitliche“ Tätigkeit an, die nicht der Umsatzsteuer unterliegt. Um sich nicht hierbei der Steuerhinterziehung schuldig zu machen, haben wir für die Jahre 2009 bis 2018 unsere Umsatzsteuer und die Kosten für das Schulschwimmen untersuchen müssen, das an drei Vormittagen der Woche in unserem Bad stattfindet. Die Bußgeld- und Strafsachenstelle sieht nun darin eine „leichtfertige Steuerverkürzung“, weil wir als Nichtsteuerexperten diese komplizierte Sachlage so nicht erkennen konnten. Nachzahlungen an Umsatzsteuer und Zinsen sowie Prüfungskosten sind zusammengerechnet 34.526,96 € an unvorhersehbarem Aufwand. Das wiegt dennoch weniger schwer als das Risiko, künftig die Vorsteuer nicht mehr „ziehen“ zu können oder den Aufwand betreiben zu müssen, zwischen Schulschwimmen und Normalbetrieb bei jeder Einkaufsrechnung aufzuteilen.