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Förderverein und Freizeitbad zeigen sich von ihrer besten Seite

Gemeinsamen Flyer herausgegeben

 

Die Aktiven des Fördervereins stellen mit Zweckverband und Volksbank den gemeinsamen Flyer vor (von links): Dirk Meuser, Karin Aurand, Vorsitzender Stefan Nadler, Thorsten Hofmann von der Volksbank Herborn-Eschenburg, Verbandsvorsteher Götz Konrad und Roland Eckhardt.

Mit einem Faltblatt zeigen sich das Freizeitbad und der Förderverein gemeinsam von ihrer besten Seite. Eine Neuauflage des Flyers fürs Freizeitbad „Panoramablick“ hat der Verein um Vorsitzenden Stefan Nadler übernommen und dabei die Chance genutzt, die gemeinsame Sache darzustellen. Das Faltblatt liegt im Foyer des Schwimmbads zum Mitnehmen bereit und kann gerne weiter gegeben werden. „Die ersten Exemplare sind bei der Energie-Messe in Eschenburg verteilt worden und haben eine gute Beachtung gefunden“, sagte Bürgermeister Götz Konrad als Verbandsvorsteher des Zweckverbandes „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“. Den Zweckverband hat die neue Werbebroschüre nichts gekostet. Während der Förderverein die Gestaltung besorgte, übernahm die Volksbank Herborn-Eschenburg die Druckkosten. „Wir helfen gerne und wissen, wie das Schwimmbad hier vielen Menschen hilft“, sagte Voba-Prokurist Thorsten Hofmann.

Der Förderverein hat auch im zurückliegenden Jahr viel für das Freizeitbad getan, wird die Mitgliederversammlung am 10. März Bilanz ziehen können. Das Jahrestreffen beginnt um 19 Uhr im Bürgerhaus Eibelshausen (Jahnstraße 3).  Nach den Rückblicken stehen Neuwahlen auf dem Programm, bei denen sich die Mitglieder – an verschiedenen Positionen – einbringen können. Es werden auch weitere Mitglieder gesucht, die sich im Verein für den Erhalt und die weitere Gestaltung des Freizeitbads einbringen. Auf der Internetseite gibt es Satzung und Beitrittserklärungen des Fördervereins:

Kontakt:

Förderverein Freizeitbad Panoramablick e.V.
Vorsitzender: Stefan Nadler
Im Eisenbach 20
35716 Dietzhölztal
Telefon (0 27 74) 923-755
E-Mail: stefan.nadler@freenet.de

Internet: www.freizeitbad-panoramablick.de/foerderverein

Flyer des Fördervereins:
Flyer_finalkarindruck jk

Vier Millionen Liter Wasser werden täglich gereinigt

Nächste Technik-Tour am 3. Oktober beim „Türöffner-Tag“ 

Bericht von einer Technik-Tour

Kein ruhiger Posten: Schwimmmeister Frank Happel (rechts) erklärt den Besuchern der Technik-Tour seinen Arbeitsplatz im Freizeitbad „Panoramablick“.
DIN 19643, Redox-Potenzial und Kraft-Wärme-Kopplung sind für die Besucher der Technik-Tour fortan kein Fremdwort mehr. Bei einem Rundgang durch das Freizeitbad „Panoramablick“ erlebten 14 Besucher, wieviel Aufwand für ein unbeschwertes Badevergnügen nötig ist.
Mit anderen Augen sehen die großen und kleinen Gäste nun auch das Außenbecken, das im Winter eine Attraktion darstellt. „Wenn sie hier im warmen Wasser liegen und dem Skibetrieb in Hirzenhain zuschauen, können Sie das ohne Reue tun“, sagte Götz Konrad als Vorsteher im Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“. Das Geheimnis: Das Wasser wird abgelassen in einen Thermo-Behälter, wo es über Nacht gerade einmal ein Grad Temperatur verliert und diese Einrichtung auch in Sachen Energie sehr sparsam ist.
Hans-Jürgen Müller, als früherer Bademeister besser bekannt unter dem Spitznamen „Wastel“, war selbst erstaunt, was sich in der Zwischenzeit an seinem früheren Arbeitsplatz getan hat. So sind die neuen Pumpen mit Frequenzumformern ausgestattet, dass ein stufenloses und sparsames Laufen ermöglicht. Auch die neue Mess-, Steuer- und Regeltechnik war für ihn ebenso neu wie für die Gäste.
Frank Happel als neuer Schwimmmeister gefiel nicht nur seinem Vorgänger, sondern konnte auch den Laien die Arbeit im Schwimmbad prima erklären. Und bei so manchen Tricks, die die Mannschaft selbst „erfunden“ hatte, ergänzten sich die beiden Berufs-Kollegen bestens: Etwa beim ausgedienten Öltank, der heute ein großer Wärmetauscher ist. Hier war der 50.000 Liter Heizöl fassende Tank überflüssig, als auf Erdgas umgestellt und das erste Blockheizkraftwerk in der Gemeinde in Betrieb genommen wurde. Der Tank wurde neu ausgekleidet und mit einem Rohrleitungssystem versehen. Heute fließt hier das warme Wasser zusammen, das im großen Becken über den Rand schwappt, und erwärmt das kalte Trinkwasser, das zur Nachspeisung aus dem Netz gezogen wird. Und bevor das an sich saubere Abwasser in den Kanal geht, wird daraus erst noch die Toiletten-Spülung gespeist.
„Effizient wie nur was“, sagte Verbandsvorsteher Konrad. Auch beim Blockheizkraftwerk, das passgenau Wärme und Strom liefert, konnten die Schwimmbad-Betreiber die moderne Technik erklären. Das muss auch so effizient laufen, verriet Schwimmmeister Happel bei der Wassermenge, die hier täglich im Umlauf ist: Die vier Becken haben zusammen ein Fassungsvermögen von 800.000 Litern. Und in der Wasseraufbereitung wird das Wasser fünf Mal täglich gereinigt.
„Auch sonst sieht man hier, wie groß Sauberkeit geschrieben wird“, lobte ein Gast aus Breidenbach.

Viele schlaue Erfindungen: Der frühere Mitarbeiter Hans-Jürgen „Wastel“ Müller staunte nicht schlecht, was sich in der Zwischenzeit im Schwimmbad alles getan hat – konnte aber aus eigenem Erleben so manches „Betriebsgeheimnis“ erklären, das heute Energie sparen hilft.

 

Und wie so eine Technik-Tour in bewegten Bildern ausschaut, zeigt hier ein Video von mittelhessen.de

Was kostet was im Schwimmbad?

Der Haushaltsplan 2018 und die Investitionen

Hier der Haushaltsplan 2018 des Zweckverbandes „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“, wie ihn die Verbandsversammlung beschlossen hat. Auf Seite 11 die Kostenaufteilung (Verbandsumlage) auf die beiden Mitgliedsgemeinden Eschenburg und Dietzhölztal. Rund 713.000 € schießen beide Kommunen beim Betrieb zu. Was wir seit dem Jahr 2000 ins Bad investiert haben und was bis 2022 noach abgearbeitet wird, lesen Sie unter www.freizeitbad-panoramablick.de/bauprogramm

Neue Satzung für den Zweckverband

Entwurf der neuen Satzung wird nun in die Beratung eingebracht

Der Zweckverband „Mittelpunktschwimmbad Dietzhölztal“, so heißt der 1969 gegründete Träger des Freizeitbad „Panoramablick“, will sich eine neue Satzung geben. Das neue Regelwerk ist nach einigen Beratungen zwischen den beiden Mitgliedsgemeinden Eschenburg und Dietzhölztal vom Vorstand des Zweckverbandes in seiner Sitzung vom 06.10.2015 festgestellt worden und wird am 07.10.2015 in der Sitzung der Verbandsversammlung für die weitere Beratung eingebracht. Wenn das Regelwerk von der Verbandsversammlung – das ist gewissermaßen das „Schwimmbad-Parlament“ – beschlossen wird, müssen die beiden Mitglieder zustimmen. Das geschieht in den Gemeindevertretungen von Eschenburg und Dietzhölztal.

Gemäß § 19 KGG (Heranziehung der Verbandsmitglieder) wurde erstmals auch für die Umlage der ungedeckten Kosten des laufenden Betriebes die Einwohnerzahl der beiden Gemeinden (§ 17 der Verbandssatzung) herangezogen. Dieser Vorteilsmaßstab ist gängiger Verteilungsschlüssel. Im Übrigen lässt sich auch der Nutzen für beide Gemeinden im gleichen Verhältnis erkennen, wenn man z. B. die Zahlen beim Schulschwimmen, beim Ferienpass und bei den Besuchern betrachtet.
Die Investitions-Zuweisungen der beiden Gemeinden, die auf Vorschlag von Dietzhölztaler Vertretern seit dem Haushalt 2012 aufgenommen worden ist und noch nicht in der Satzung verankert war, hatte eine Aktualisierung der Satzung notwendig gemacht.
Der erste Entwurf der neuen Satzung war am 18.11.2014 in der Verbandsversammlung vorgestellt worden und auch den Gremien der beiden Mitgliedsgemeinden Eschenburg und Dietzhölztal vorab zu Kenntnis gegeben worden (damalige Beschlussvorlage hier: 141118 ZV Satzung Vorlage Stand 2014-11-14), ehe die Verbandsversammlung am 03.02.2015 dieses Regelwerk angenommen hat.

Weil Beratungsbedarf angemeldet worden war, tagten die Ältestenräte der beiden Gemeinden am 15.04.2015 zum Thema. Die Änderungswünsche wurden nach Stellungnahmen des Hessischen Städte- und Gemeindebundes und der Kommunalaufsicht beim Lahn-Dill-Kreis eingearbeitet und regeln

  • eine nötige 2/3-Mehrheit bei Beschlüssen der Verbandsversammlung
  • eine Übergangsfrist bis 2025 für den Fall einer vorzeitigen Auflösung des Zweckverbandes (bis dahin sollten alle Darlehen sein – eine Auflösung de Verbandes bis zu diesem Zeitpunkt würde eine Aufteilung der Verbindlichkeiten wie auch des Vermögens nach dem alten Umlagenschlüssel – 8 Prozent Dietzhölztal, 92 Prozent Eschenburg – bedeuten.

Lesen Sie hier den Entwurf für eine neue Satzung (ZV Satzung Entwurf 2015).